Kalender

Apr
4
Di
Digitales Edieren und Analysieren Digital Humanities zwischen Forschung und Lehre
Apr 4 – Apr 5 all-day

Digital Humanities sind in aller Munde – nur sind sie auch schon in Forschung und Lehre innerhalb der Humanities angekommen? Wie sind die Aufgaben zwischen Geisteswissenschaftlern und Digital Humanities verteilt, wie viel muss oder sollte man voneinander wissen oder gar selbst beherrschen? Können die Digital Humanities die vielbeschworene Krise der historischen Grundwissenschaften und der Archivkunde lösen oder verstärken sie diese? Dies sind nur wenige von vielen Fragen, die sich aktuell stellen. Für Geschichtswissenschaftler kommen noch ganz andere hinzu, die den Kern ihrer eigenen Tätigkeit berühren. Stellten seinerzeit kritische Editionen einen Quantensprung in der Aufbereitung und Zugänglichkeit historischen Materials dar, so ist noch nicht übersehbar, in welchem Maße elektronische Editionen Einfluss auf Epistemologie und Methodik in der Geschichtswissenschaft haben werden.

Dieser Workshop will dieses Bündel an offenen Fragen auf pragmatische Weise angehen. Experten der digitalen Editorik, Forscher und Hochschuldozierende werden in offenen Runden, die durch Impulsreferate eingeleitet werden, drei konkrete Themen diskutieren: den Stand der aktuellen Editorik, die Verwendung von digitalen Editionen in neuen Forschungsprojekten und die Ausrichtung akademischer Lehre zur Vorbereitung neuer Forschergenerationen. Dabei sollen auch Studierende zu Wort kommen, die im Wintersemester 2016/2017 an der Goethe-Universität an entsprechenden Lehr-veranstaltungen teilgenommen haben. Gäste sind herzlich eingeladen, nach vorheriger Anmeldung am Workshop teilzunehmen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Anmeldungen bitte bis 27. März 2017 an geelhaar@em.uni-frankfurt.de.

http://www.hsozkult.de/event/id/termine-33456

Apr
6
Do
digiS-Workshop zu Metadaten und kontrollierten Vokabularen
Apr 6 @ 10:00 – 16:00

Wortlisten und kontrollierte Vokabulare erleichtern die konsistente Beschreibung und gemeinsame Nutzung von Kulturerbeobjekten. Klassifikationssysteme und Normdaten erleichtern die Suche. Thesauri ordnen und benennen Konzepte und machen Daten an- und verknüpfbar.
Dieser Workshop stellt veröffentlichte Begriffssammlungen und ihre Einsatzgebiete anhand von Beispielen vor und gibt eine kurze Einführung in Linked-Data (LD): Konzepte und Technologien. Er erklärt den Aufbau von verknüpften Terminologien, deren Einsatz im eigenen Erschließungssystem und Methoden zur Erweiterung und Publikation des eigenen Thesaurus oder der Ergänzungen bereits öffentlich vorhandener.

https://www.servicestelle-digitalisierung.de/workshop-zu-metadaten-und-kontrollierten-vokabularen-6-april-2017/

Apr
26
Mi
DARIAH-EU Annual Event
Apr 26 @ 09:00 – Apr 27 @ 17:30

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://dariah.eu/activities/dariah-annual-event/2nd-annual-event.html.

Apr
27
Do
digiS-Workshop zur (Daten-)Modellierung – mit LIDO in die DDB
Apr 27 @ 10:00 – Apr 28 @ 14:00

Der zweitägige Workshop widmet sich zunächst den theoretischen Aspekten der (Daten-)Modellierung mit einer kurzen Einführung in das CIDOC-CRM, dessen Anwendung in LIDO und der Aufbereitung von LIDO-Daten zur Weitergabe an die DDB.
Ausgehend von diesen Grundlagen startet am Folgetag der praktische Teil: Mittels der Werkzeuge MINT (entwickelt im Rahmen des Programms Access to cultural heritage networks for Europeana) und OpenRefine können hier die Teilnehmer eigene Datensätze bearbeiten – sei es ein bereits vorliegender LIDO-Export, der für die Darstellung in der DDB überarbeitet werden soll, eine CSV-Datei auf Grundlage derer ein simples LIDO modelliert werden kann, oder auch das automatisierte Bereinigen von Freitextinhalten.

https://www.servicestelle-digitalisierung.de/workshop-zur-daten-modellierung-mit-lido-in-die-ddb-27-28-april-2017/

Mai
8
Mo
Data Professionals Day
Mai 8 @ 09:00 – 16:30

http://www.herbstschule.ch/programm-data-professionals-day.html

Mai
11
Do
if|DH|b-Rundgang ZEDIKUM @ Vorderasiatisches Museum im Pergamonmuseum Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Geschwister-Scholl-Straße 6 10117 Berlin
Mai 11 @ 13:00 – 15:00

Weitere Informationen folgen auf der if|DH|b-Webseite http://www.ifdhberlin.de/arbeitsfelder/dh-rundgang/

Jun
29
Do
CfP: EHRI Workshop: Data Sharing, Holocaust Documentation and the Digital Humanities. Best Practices, Case Studies, Benefits
Jun 29 – Jun 30 all-day

https://ehri-project.eu/cfp-ehri-workshop-data-sharing-holocaust-documentation-and-digital-humanities

Aug
15
Di
IFLA Satellite Meeting 2017: Digital Humanities @ Humboldt University Berlin / Berlin-Brandenburg Academy of Science (BBAW)
Aug 15 – Aug 17 all-day

https://dh-libraries.sciencesconf.org/

Aug
30
Mi
Digital Cultural Heritage @ Staatsbibliothek Berlin
Aug 30 – Sep 1 all-day

http://dch2017.net/

Sep
23
Sa
Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities; Digital Scholarly Editions Initial Training Network DiXiT
Sep 23 – Sep 24 all-day

Digitale Editionen sind seit ihrem Aufkommen Gegenstand wissenschaftlicher Reflexion. Die Bedeutung digitaler Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine ebenso wie zwischen Maschine und Maschine für das Edieren und deren Einfluss auf die Rezeption digitaler Editionen ist bislang allerdings wenig systematisch diskutiert worden. Das zweitägige Symposium sollte das ändern. Rund 100 Expertinnen und Experten aus den Bereichen der Digitalen Edition, dem Interface Design und Web Development kamen an der Universität Graz zusammen, um das Thema in Theorie und Praxis zu erörtern.

Interfaces bzw. Schnittstellen sind Teile eines Systems, die es ermöglichen, mit anderen Systemen in Kontakt zu treten und mit diesen zu interagieren. Sie vereinfachen im Idealfall die Kommunikation und verbergen unnötige Komplexität. Für digitale Editionen sind vor allem zwei Arten von Schnittstellen relevant: Das Graphical User Interface (GUI) stellt eine grafische Oberfläche dar, über welche Benutzer/innen adäquat auf eine digitale Edition zugreifen können, etwa einen edierten Text lesen, Bilder einer Handschrift betrachten oder eine Tonspur hören können. Immer häufiger werden aber auch die im Kontext digitaler Editionen entstehenden Daten über Application Programming Interfaces (APIs) zur Verfügung gestellt und ausgetauscht. Diese Programmierschnittstellen ermöglichen die Interaktion unterschiedlicher Softwaresysteme und dienen primär der elektronischen Weiterverarbeitung der Daten. Im Rahmen des Symposiums wurden beide Varianten thematisiert.

http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7060

Okt
4
Mi
18. Jahrestagung der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI e. V.) @ Historisches Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Okt 4 – Okt 5 all-day

Titel “Forschungsdaten – von der Produktion bis zur Langzeitarchivierung”
Das Thema Forschungsdaten ist eines der am intensivsten diskutierten Themen der Informationsinfrastruktur der letzten Jahre. Die DINI-Jahrestagung wird den gesamten Forschungs- und Datenmanagementprozess in den Blick nehmen, um die vielen fokussierten Forschungsdaten-Veranstaltungen zu ergänzen und das Gesamtbild diskutieren zu können. Ausgewiesene Experten werden das Thema von der Erzeugung von Forschungsdaten, über ihre initiale Nutzung bis hin zur Nachnutzung und Langzeitarchivierung beleuchten. Eine große Postersession wird allen Teilnehmenden Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das detaillierte Tagungsprogramm und der Call for Posters werden im Frühsommer veröffentlicht. Wir freuen uns, wenn Sie sich den Tagungstermin bereits vormerken.

Die Jahrestagung wird organisiert von der DINI/nestor-AG Forschungsdaten und der DINI-AG Elektronisches Publizieren in Kooperation mit der SUB Göttingen. Bei Fragen stehen wir Ihnen unter gs@dini.de gerne zur Verfügung.

Okt
16
Mo
Open Science Days
Okt 16 – Okt 17 all-day

http://osd.mpdl.mpg.de/

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