Aleksandra Pawliczek

Mein Studium der Neuen und Neuesten Geschichte, der Politikwissenschaft und der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft habe ich an der Georg-August-Universität Göttingen, der University of the West of England in Bristol, der Freien Univeristät und der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert und meinen Abschluss als Magistra Artium 2002 gemacht. Dem Studium folgte Promotion in der Wissenschafts- und Universitätsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, die ich 2009 abschloss. Die Dissertation ist unter dem Titel „Akademischer Alltag zwischen Ausgrenzung und Erfolg: Jüdische Dozenten an der Berliner Universität 1871-1933“ 2011 erschienen.

Gleichzeitig absolvierte ich die Ausbildung für den höheren Archivdienst am Geheimen Staatsarchiv PK in Berlin, wo ich nach der Staatsprüfung in einem Projekt zur virtuellen Zusammenführung digitaler Archivalienverzeichnisse des Geheimen Staatsarchivs und des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen beschäftigt war. 2012 folgte eine Anstellung als wissenschaftliche Archivarin beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.

Seit Mai 2012 bearbeite und koordiniere ich am Arbeitsbereich von Prof. Oliver Janz an der Freien Universität Berlin das Projekt CENDARI – Collaborative European Digital Archival Infrastructure. Das transnational ausgerichtete Projekt hat zum Ziel, archivische Informationen und Findmittel über historisches Quellenmaterial zum Ersten Weltkrieg aus ganz Europa und Nordamerika in einer virtuellen Infrastruktur zusammenzuführen und den Zugang zu ihnen zu erleichtern, um damit neue Forschungsmethoden der Geschichtswissenschaft zu erproben und zu ermöglichen.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
und Koordinatorin im Projekt CENDARI
Collaborative European Digital Archival Infrastructure

Freie Universität Berlin
Friedrich-Meinecke-Institut, Koserstr. 20, 14195 Berlin
aleksandra.pawliczek[at]fu-berlin.de

Tel.: 030 – 838-50937

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