Geisteswissenschaftliches Bloggen – wie, warum und wozu?

Eintägiger Workshop zur Einführung in Fragen und Praxis des geisteswissenschaftlichen Bloggens heute

Die Idee des geisteswissenschaftlichen Bloggens mutet in vielerlei Hinsichten geradezu konträr zur geisteswissenschaftlichen Praxis an, wo Zwischenstufen in der Regel nicht veröffentlicht werden, der Sprachduktus anonymisiert ist und Transdisziplinarität eher gut klingt als dass sie Anerkennung fördert.

In diesem Workshop geht es darum, die Bedingungen auszuloten, unter denen es Sinn macht, sich als GeisteswissenschaftlerIn in der Blogosphäre zu betätigen. Wie fördert Bloggen die Entwicklung der eigenen Forschung? Was kann man sich davon erhoffen? Und wie geht das überhaupt?

Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene StudentInnen und WissenschaftlerInnen aller geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen. Die Vormittagsrunde ist öffentlich, während zur Nachmittagsrunde aufgrund der begrenzten Zahl verfügbarer Plätze bevorzugt TeilnehmerInnen akzeptiert werden, die eine konkrete Blog-Idee mit der Blogplattform de.hypotheses. org ins Auge fassen oder die Plattform bereits nutzen.

Die Veranstaltung wird von Anne Baillot mit der Unterstützung vom Centre Marc Bloch und von DARIAH-EU organisiert und findet am 24. Januar 2014 im Centre Marc Bloch (Friedrichstrase 191, Berlin) statt.

Die verspätete Anmeldung ist nur noch über E-Mail möglich.

Fragen zum Workshop sind an anne.baillot@hu-berlin.de zu richten.

 

Programm

9:15-12:30 Geisteswissenschaftliches Bloggen – wie, warum und wozu?

9:15 Anne Baillot: Begrüßung und Einführung

9:30 Christof Schöch: Wissenschaftliches Bloggen im Kontext digitaler Publikationsmedien

10:00 Laurent Romary: Nein, meine Ideen werden mir nicht geklaut, wenn ich sie online stelle

10:30 Kaffeepause

11:00 Jan Hecker-Stampehl: Wissenschaftliches Bloggen als Wissenstransfer

11:30 Anne Baillot und Studierende des Seminars „WP als literaturwissenschaftliches Instrument“: Einzelbloggen vs. Gemeinschaftsbloggen – Erfahrungsberichte

Die Referenten führen selbst Blogs, auf die im Laufe der Veranstaltung Bezug genommen wird:

http://digitalintellectuals.hypotheses.org

http://dragonfly.hypotheses.org

http://tags.hypotheses.org

http://nordichistoryblog.hypotheses.org

http://hatn.hypotheses.org

http://wppluslw.hypotheses.org

 

12:00-14:00 Mittagspause

14:00-18:00 Sascha Foerster: Einführung in das wissenschaftliche Bloggen mit WordPress bei de.hypotheses

Sascha Foerster ist Community Manager bei de.hypotheses.org und hat bereits eine Reihe von Schulung in ganz Deutschland durchgeführt.

Für die Nachmittagssitzung ist jede(r) TeilnehmerIn gebeten, den eigenen Laptop mitzubringen.

0 Kommentare auf “Geisteswissenschaftliches Bloggen – wie, warum und wozu?
6 Pings/Trackbacks für "Geisteswissenschaftliches Bloggen – wie, warum und wozu?"
  1. […] jeweils für die Vormittags- und für die Nachmittagssitzung über folgende Seite gebeten: http://www.digital-humanities-berlin.de/wissenschaftliches-bloggen Fragen zum Workshop sind an anne.baillot@hu-berlin.de zu […]

  2. […] * On January 24th 2014, a one-day workshop going by the straightforward title “Geisteswissenschaftliches Bloggen: Wieso, warum und wozu?” will take place at the Centre Marc Bloch. The morning will be dedicated to general considerations on humanities blogging – and try to generate connections among the Berlin bloggers. In the afternoon, de.hypotheses community manager Sascha Foerster will explain the basics of working with wordpress under hypotheses. The workshop will be held in German. For presentation and registration, click here. […]

  3. […] Um Anmeldung wird bis 15.01.2014 gebeten, jeweils für die Vormittags- und für die Nachmittagssitzung über getrennte Online-Formulare, die auf folgender Webseite zu finden sind: http://www.digital-humanities-berlin.de/wissenschaftliches-bloggen. […]

  4. […] aux personnes inscrites, en raison du nombre limité de places disponibles (inscriptions closes). Consultez le programme complet en allemand sur le blog Digital Humanities […]

  5. […] doch wir wurden warm empfangen und noch viel schöner, es gab viele Teilnehmer (etwa 30), die der Einladung von Anne Baillot gefolgt sind und wissen wollten, wie wissenschaftliches Bloggen funktioniert. Die TeilnehmerInnen […]

  6. […] Friday, I have organized a workshop on scholarly blogging at the Centre Marc Bloch  in Berlin (hashtag: #hypobln). It was a great occasion to enjoy having […]

Tweets